In der Konsequenz, wenn die Muslime sich der abträglichen Effekte der Indoktrinationsanstrengungen der Passiven bewusst werden, ist es extrem wichtig, daß sie auf solche Versuche aufmerksam werden und die notwendigen Massnahmen ergreifen.
Solch fehlgeleitete Menschen lebten auch in der Zeit unseres Propheten, und sie vermieden nicht nur nicht den Kampf, sondern unternahmen auch alle Anstrengungen, die Muslime daran zu hindern, Gottes Weg zu gehen. Gott beschreibt diese Menschen:
Die vielsagendste Eigenschaft dieser Menschen, wie in vielen Versen beschrieben, ist ihre Tendenz, bewusst den Kampf gegen die Ideologien der Ungläubigen zu vermeiden und andere Gläubige daran zu hindern. Sie versuchen, die Wichtigkeit des intellektuellen Kampfes herunterzuspielen, und sie lenken die Aufmerksamkeit der Gläubigen von ihm ab. Anstatt sich in dem intellektuellen Kampf zu engagieren, ziehen sie es vor, „zurückzubleiben“. Sie behaupten, sie erlitten Verluste, falls sie für Gottes Religion eintreten und sich für sie begeistern. Sie arbeiten nur dann mit den Muslimen zusammen, wenn sie glauben, es sei in ihrem eigenen Interesse. Doch der Kampf der Muslime gegen die Ideologien derer, die keinen Glauben an Gott und das Jenseits haben und weit weg sind von der Moral des Islam, hat eine lange Geschichte. Dieser intellektuelle Kampf wird am besten verkörpert von den Propheten, die im Quran erwähnt werden.Gott kennt die unter euch, welche (den Kampf) behindern, und diejenigen, welche (zwar) zu ihren Brüdern sprechen: "Kommt (zum Kämpfen) her zu uns!" aber selbst nur wenig Kampfesmut zeigen. (Sure 33:18 - al-Ahzab)
Für den, der an Gottes Existenz und Einheit glaubt, und der sich bewusst ist, daß er am Tag des Gerichts Rechenschaft über seine Taten ablegen muss, ist es eine grosse Verantwortung dies anderen Menschen mitzuteilen. Manche leben aus Unwissenheit oder Fehlinformation nicht nach der Moral des Quran, die darlegt, warum Bestechung, Korruption, Unmoral etc. für viele Menschen zum normalen Leben gehören. Auch werden Muslime in vielen Teilen der Welt drangsaliert. Sie sind Gewalttätigkeiten ausgesetzt, nur weil sie sagen: „Unser Herr ist Gott“. Es gibt unschuldige Kinder, die Opfer von Kugeln werden und tausende Muslime, die unter unerträglichen Zuständen in Flüchtlingslagern leiden. Angesichts solchen Elends ist es notwendig, sofort eine helfende Hand auszustrecken, nicht nur den Muslimen, sondern allen Bedürftigen. Doch alle diese Probleme verlangen nach langfristigen Lösungen. Wenn wir die Tatsache in Betracht ziehen, daß diese Probleme von der Einführung und Praktizierung antireligiöser Ideologien herrühren, dann wird offensichtlich, daß die Lösung in der sofortigen Verbreitung der Moral des Quran liegt. In einem Vers steht geschrieben:
Wenn dem so ist, wenn Menschen, die passiv sind, versuchen, Gläubige zur Lethargie zu provozieren, wenn sie sie daran hindern, an dem äusserst wichtigen intellektuellen Kampf teilzunehmen oder den Charakterschwachen die falsche Vorstellung vermitteln, dieser Kampf sei unwichtig, dann müssen diese Menschen als sehr ernsthafte Bedrohung aufgefasst werden. Darum ist es notwendig, sowohl ihre offenen als auch ihre verdeckten Methoden blosszustellen. Auf ihre irreführenden Schmeicheleien, ihre Trägheit und Unfähigkeit ist die beste Antwort, selbst positiv zu denken, andere Muslime zum positiven Denken zu bringen und mit Eifer, Enthusiasmus und gutem Willen vorzugehen. Das Gebot des Verses " ... Und sporne die Gläubigen an..." (Sure 4:84 - an-Nisa), drückt eine wichtige Verantwortung der Gläubigen aus, die eine der wichtigsten Barrieren gegen die üblen Machenschaften der fraglichen Menschen darstellt.Und was ist mit euch, daß ihr nicht auf Gottes Weg kämpft und für die hilflosen Männer, Frauen und Kinder, die da sprechen: "Unser Herr, führe uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner Unterdrücker sind. Und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer!" (Sure 4:75 an-Nisa)
Auf den folgenden Seiten werden wir die wahren Ziele derer analysieren, die es vorziehen, passiv zu bleiben.
In jedem Augenblick lebt der aufrichtige Muslim danach, was Gott im Quran beschreibt. Vom Verständnis der Notwendigkeit der Reinheit der Nahrung, über die Liebe und den Respekt gegenüber anderen Gläubigen, bis zu ihrer Loyalität und Selbstlosigkeit, sie teilen denselben für Gläubige einzigartigen Moralcode und Lebensstil, die aus hunderten verschiedener Attribute bestehen. Obwohl ein wahrer Gläubiger Fehler machen kann, versucht er doch, alle diese Werte ausnahmeslos zu perfektionieren. Wer jedoch die Teilnahmslosigkeit unterstützt, behauptet, man könne Muslim sein und doch nicht nach all den Geboten der Religion leben, die Gott im Quran beschreibt. Wegen dieses abweichlerischen Glaubens, der mit dem Quran völlig unvereinbar ist, fehlen ihnen viele der Eigenschaften aufrichtiger Gläubiger.
Sie stehen nicht vollständig hinter den Taten, die sie tun. Sie tun sie nur, um nicht aufzufallen unter den Muslimen. Es ist selten, daß sie die Eigenschaften moralischer Perfektion aufweisen, wie unbedingten Gehorsam gegenüber Gott und Seinem Botschafter, Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, die tiefgreifende Liebe und Respekt für die Gläubigen, Loyalität, Selbstaufopferung, Hingabe etc. Zum Beispiel finden sie es schwer, Opfer zu bringen, eine der Eigenschaften der wahren Gläubigen, denn sie erfordert, daß man seine eigenen Interessen für die anderer hintenanstellt. Es ist schwer für die, die nur wenig Gottesfurcht haben, oder wenn ihnen die Gottesfurcht völlig fehlt. Wenn sie aufgefordert werden, ein Opfer zu bringen, tun sie daher nur das minimal erforderliche und selbst das nur zum Schein. Diese Menschen benutzen nicht ihr Gewissen, wie es aufrichtige Gläubige tun, sondern leben selbstzentriert. Vergleicht man ihr Leben mit dem eines aufrichtig Gläubigen, der immer seinem Gewissen folgt – angefangen bei den einfachsten Dingen bis hin zu den allerwichtigsten – so ist ihr Zustand mangelhaft.
Das Kriterium für den Menschen ist Gottes Wohlgefallen. Die Absicht der teilnahmslosen Menschen jedoch ist es, andere für ihre eigenen Interessen zu gewinnen. Als religiöser Mensch angesehen zu werden, der eine Reihe von Pflichten beachtet, reicht ihnen aus. So verrichten sie ihre Gebete, fasten, geben von Zeit zu Zeit Almosen an die Bedürftigen, oder erfüllen andere soziale Verpflichtungen. Doch niemals nehmen sie teil an dem intellektuellen Kampf für die Religion Gottes, und sie vermeiden alles, wozu sie ihre Klugheit und Einsicht einsetzen müssten. Sie wollen den grössten Nutzen bei geringstem Einsatz und fördern dieses Denken bei anderen. Doch was sie als Nutzen ansehen ist in Wahrheit trivial. Jemand aber, der sich in guten Taten für Gottes Religion engagiert, hat eine gewissenhafte Einstellung. Gott informiert uns, daß die, die glauben, durch Täuschung anderer einen Vorteil erlangen zu können, eine grossen Selbsttäuschung unterliegen. Unser Herr sagt:
Aufrichtige Gläubige hingegen setzen alle ihre Fähigkeiten ein, die im Quran beschriebene moralische Perfektion zu verbreiten. Die signifikantesten Kriterien aufrichtigen Glaubens und Gehorsams gegenüber dem Gesandten sind der Eifer, der Enthusiasmus und der Wille, sich aufzuopfern. In dem Bewusstsein, daß das Wohlwollen Gottes das wahre Ziel ist, lassen sich die Muslime von ihrem Gewissen leiten; Sie hören auf ihr Gewissen, während der Arbeit, in der Schule, beim Einkaufen, Essen oder während einer Unterhaltung. Diese Vorsicht vergrössert ihre Weisheit, ihr Mitgefühl und ihre Bescheidenheit. Sie vertrauen immer auf Gott und achten auf die Bedürfnisse anderer. Dagegen ist es sehr selten, diese Eigenschaften bei anderen zu erkennen, die die im Quran erklärte Moral nur zögerlich und unvollständig praktizieren. Deren Verhalten basiert oftmals auf persönlichen Vorlieben anstatt auf ihrem Gewissen.Betrügen wollen sie Gott und die Gläubigen; doch sie betrügen nur sich selbst und wissen es nicht. (Sure 2:9 - al-Baqara)